CONSTRUCT

Förderung: Bundesministerium für Bildung und Forschung

Entwicklung des internationalen und interdisziplinären Masterstudiengangs CONSTRUCT:

Master of Science in Structural Engineering and Risk Management of Industrial Facilities

Im Rahmen des Projects wird in enger bilateraler Zusammenarbeit zwischen der RWTH Aachen und der Universität Ss. Cyril and Methodius in Skopje das internationale und interdisziplinäre Masterprogramm „Structural Engineering and Risk Management of Industrial Facilities“ entwickelt. Das Masterprogramm bietet Ingenieuren mit Berufserfahrung die Möglichkeit, zusätzliche Kompetenzen für die komplexen Aufgaben im industriellen Anlagenbau zu erwerben. Hierbei greift das Masterstudium einen neuen methodischen Ansatz auf, da neben der fundierten Vermittlung der bautechnischen Grundlagen auch die im Anlagenbau wichtigen Schnittstellen zum Maschinenbau und zur Prozesstechnik besondere Berücksichtigung finden. Darüber hinaus werden die Grundlagen des Risikomanagements von Industrieanlagen behandelt, um die Ergebnisse technischer Untersuchungen in Bezug auf das Management des Anlagenbetriebs beurteilen zu können. Mit der interdisziplinären Verknüpfung verschiedener Fachrichtungen stehen die Studierenden vor einer hoch qualifizierten und erfolgreichen Tätigkeit im industriellen Anlagenbau. Besondere Bedeutung hat das Masterprogramm für Mazedonien, da auf Grund der wachsenden Industrialisierung Ingenieure mit den beschriebenen Schlüsselqualifikationen dringend benötigt werden. Es stehen aber aktuell keine geeigneten Masterprogramme zur Weiterqualifikation zur Verfügung. Die Umsetzung des Masterprogramms in der geplanten Projektdauer von zwei Jahren ist eine große Herausforderung für die Projektpartner und erfordert für die gesamte Projektführung bereits funktionierende Infrastrukturen. Aus diesem Grunde wird die Qualitätssicherung und Akkreditierung des Masterstudiengangs von der RWTH International Academy durchgeführt, deren Dienste von der RWTH Aachen als Eigenleistung eingebracht werden. Darüber hinaus ist in Mazedonien ein internationales Forschungsinstitut mit Anschluss an die Universität eingebunden, durch das sehr gute Kontakte zur Industrie zur Verfügung stehen.

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